Praxistalk

14. Dezember 2020

Immunbooster Darm

Der Darm als eines der gröss­ten Organe des Menschen, hat seine Aufgabe nicht nur in der Aufspaltung und Aufnahme unse­rer Nahrung, son­dern auch darin unse­ren Körper vor Erregern zu schüt­zen. Heutige Studien berich­ten, dass bis zu 70 Prozent der Abwehrzellen unse­res Immunsystems sich im Darm befin­den. Ebenfalls weiss man, dass der Darm Billionen von Mikroorganismen besitzt, wel­che umgangs­sprach­lich Darmflora genannt wird. Diese “Mikroben‐Wiese”, wel­che gröss­ten­teils aus Bakterien besteht, hilft uns Nahrungsmittel auf­zu­spal­ten, umzu­wan­deln oder sogar eigene Stoffe herzustellen.

Da im Darm alle von aus­sen zuge­führ­ten Lebensmitteln umge­setzt wer­den, macht es auch Sinn in die­sem Bereich viele Wächter des Immunsystems zu posi­tio­nie­ren. Diese müs­sen zu jedem Zeitpunkt unter­schie­den, ob sich das mit der Nahrung Aufgenommenen dabei um gesund­heits­för­dernde Bestandteile han­delt oder allen­falls krank­ma­chende Erreger bekämpft wer­den müs­sen. Diese Darmbarriere setzt sich aus der Darmflora, der Darmschleimhaut und dem darm­in­ter­nen Immunsystem (GALT) zusammen.

Die Darmschleimhaut bil­det die Schleuse, in wel­cher Stoffe hin­ein und hin­aus trans­por­tiert wer­den. Die Darmbakterien sind die Schleusenwächter, wel­che ent­schei­den wer rein und raus darf. Schafft es mal ein «Bösewicht» in den Darm, wird die­ser vom GALT‐System (gut‐associated lym­phoid tis­sue) unschäd­lich gemacht und über das Lymphsystem, wel­ches die Darmzotten durch­zieht, abtrans­por­tiert. Eine gesunde Darmflora ist sogar in der Lage 
durch­zieht, abtrans­por­tiert. Eine gesunde Darmflora ist sogar in der Lage ver­schie­dene Vitamine wie Biotin, Folsäure, Vitamin B12 oder Vitamin K her­zu­stel­len. Ist die Darmschleimhaut beschä­digt und mit «schlech­ten» Bakterien besetzt, kön­nen Erreger und Partikel ins Gewebe ein­drin­gen, in wel­chem sie nichts zu suchen haben. Das Ergebnis sind viele chro­ni­sche Erkrankungen wie Verdauungsbeschwerden, Vitalstoffmangel bis hin zu Autoimmunerkrankungen wie Neurodermitis oder Morbus Crohn. Das Sprichwort «Der Tod sitzt im Darm» bringt es dabei genau auf den Punkt.

Was bringt ein gesun­der Darm?

  • Intakte Immunabwehr gegen Viren, Bakterien und andere Erreger
  • Optimale Vitalstoffaufnahme von Nahrung und Ergänzungsmittel
  • Bessere Entgiftungsleistung des Organismus
  • Positive Einflüsse auf Herz‐Kreislauf, Gehirn und Psyche
  • Höhere Stressresistenz im beruf­li­chen und pri­va­ten Situationen

Eine Darmsanierung ist ange­zeigt bei…

  • … immer wie­der­keh­ren­den Erkrankungen, sowie Grippe und Erkältungen
  • Mangelsymptomen, unrei­ner Haut oder unge­nü­gen­den Blutwerten
  • chro­ni­schen Erkrankungen wie Verdauungsbeschwerden, Verstopfungen oder Morbus Crohn
  • … Allergien von Nahrungsmittel, Heuschnupfen oder ande­ren Unverträglichkeiten
  • Winterdepression und melan­cho­li­schen Zuständen
  • Psychischer‐ und emo­tio­na­ler Überlastung
  • schlech­tem Aufstehen am Morgen und Energielöchern durch den Tag
  • Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Schuppenflechte und Ekzeme

Nicht umsonst ist der Darm mit den dazu­ge­hö­ri­gen Partnern wie Magen, Leber und Bauchspeicheldrüse eine zen­trale Säule in der Naturheilkunde. Möchte man dem Darm wie­der auf die Beine hel­fen, erfolgt dies in den meis­ten Fällen in drei Schritten:

  1. Schonung und Entlastung
  2. Aufbau
  3. Schutz

Die Lebensführung ist bei uns, da es uns an nichts man­gelt, lei­der oft nicht sehr darm­freund­lich. Zuviel Fertigprodukte mit E‑Stoffen und unatür­li­chen Zusätzen, schwer­ver­dau­li­ches wie Rohkost oder Fleisch, Zeitdruck am Mittag oder ein­fach nur sehr ein­sei­ti­ges Essen, belas­ten den Darm enorm. Daher ist es der erste Schritt ihn erst ein­mal zu ent­las­ten und zu scho­nen. Intervallfasten, Darmreinigenden Ballaststoffen oder akti­vie­ren­den Tinkturen sind da beliebte Methoden. Sich Gedanken, “was und wie sind meine Essensgewohnheiten eigent­lich?”, zu machen ist dabei zen­tral. Nach die­sem Schritt hat sich bereits das Stuhlverhalten ver­bes­sert und einige Verdauungsstörungen tre­ten nur noch sel­te­ner auf.
Beim Darmaufbau geht es den “schlech­ten” Darmbakterien an den Kragen, indem dem Darm gute Bakterien zuge­führt wer­den. In den meis­ten Fällen beglei­ten wir dies mit Konstitutionsaufbauenden Heilpflanzen‐tropfen oder ande­ren natür­li­chen Produkten.

Beim letz­ten Schritt wird die Darmschleimhaut ver­sie­gelt. Das heisst mit essen­ti­el­len Aminosäuren wird die Darmschleimhaut durch­gän­gig ver­schlos­sen und geschützt, damit es nicht zu dem soge­nann­ten “Leaky‐Gut‐Syndrom” kommt.

In der Naturheilkunde haben wir die Möglichkeit, über die Augendiagnose und der Bestimmung der indi­vi­du­el­len Konstitution, ein­zelne Organ und Organsysteme zu Beurteilen und somit noch genauer auf diese ein­zu­ge­hen und zu stär­ken. Auf die­sem Weg kann effek­ti­ver gear­bei­tet wer­den, was mit noch bes­se­ren Ergebnissen belohnt wird. Mehr Infos zur Augendiagnose hier.

“Der Aufbau eines Darm braucht Zeit.”

Das Verdauungsystem ist eines der Schlüsselsysteme, wenn es um nach­hal­tige Gesundheit geht. Aus die­sen Grund emp­feh­len wir, dem Darm die Aufmerksamkeit zu schen­ken, wel­che er ver­dient. Wird er gut behan­delt beschenkt er uns mit Energie, Schutz und einem woh­li­gen Körpergefühl.

Abmeldefristen

Bei Verhinderung bitten wir dich, deinen Termin mindestens 24 Stunden im Voraus (werktags) telefonisch oder per Whatsapp abzusagen. Andernfalls müssen wir den vereinbarten Termin in Rechnung stellen.

Für Termine zur irisdiagnostischen Abklärung sowie für Coaching und Hypnosesitzungen gilt eine Abmeldefrist von 48 Stunden (werktags).

Vereinbare noch heute dein Termin

Sollte kein geeigneter Termin verfügbar sein oder es bei der Online-Buchung zu Problemen kommen, kontaktiere uns gerne direkt per E-Mail oder Telefon. Gemeinsam finden wir sicher eine passende Lösung.

Demnächst verfügbar